Leitbild

Als privatrechtliche Stiftung führen wir eine anerkannte soziale Einrichtung. In unserem sozialpädagogischen Kompetenzzentrum bieten wir Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sozialpädagogische Betreuung und Begleitung.

Unsere Institution ist von der Kommission für soziale Einrichtungen des Kantons Luzern (KOSEG) und vom Bundesamt für Justiz anerkannt. Unsere professionelle und qualitativ hochstehende sozialpädagogische Arbeit ist auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachse in schwierigen Lebenssituationen ausgerichtet. Wir führen stationäre und ambulante Angebote. Für die soziale Integration stellen wir auf externe schulische und berufliche Angebote ab. Unsere Institution befindet sich im Wohnquartier Wesemlin in der Stadt Luzern. Die zentrale Lage, eine kindergerechte Umgebung, moderne Wohnhäuser und die überschaubare Gruppen- und Institutionsgrösse erachten wir als gute Voraussetzung für unsere sozialpädagogische Arbeit. Wir führen Wohngruppen für Schülerinnen und Schüler sowie Jugendliche in Ausbildung und bieten dezentral Plätze für Begleitetes Wohnen an.

Wir fördern und unterstützen die Entwicklung der Persönlichkeit der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Im Zentrum unserer Arbeit steht das Wohl und der Schutz der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch einzigartig und entwicklungsfähig ist. Wir legen besonderen Wert auf die individuell abgestimmte und ganzheitliche Förderung der Selbstständigkeit, der Eigenverantwortung und des Selbstvertrauens. Dies mit dem Ziel, den Herausforderungen der sich ständig verändernden Ansprüche der Gesellschaft gewachsen zu sein.

Wir arbeiten systemorientiert und beziehen die am Entwicklungsprozess beteiligten Personen verbindlich in unsere Überlegungen und Entscheide mit ein

Wir begleiten und unterstützen die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihr Umfeld und die einweisenden Stellen kooperativ in diesem Entwicklungs- und Lernprozess. Wir koordinieren und vernetzen im Rahmen des Case Managements vorhandene Ressourcen im System nutzbar miteinander. Die Familien erhalten die Möglichkeit über die Elternarbeit ihr eigenes Erziehungsverhalten zu reflektieren und in ihrer Erziehungsfähigkeit tragfähige Kompetenzen weiter zu entwickeln. Das Ziel ist die Eltern zu befähigen die gesamte Erziehungsverantwortung wieder übernehmen zu können. Die Rückführung der Kinder und Jugendlichen in ihre Familiensysteme ist Thema in den Elterngesprächen. Die Eltern bleiben somit für die Kinder und Jugendlichen die wichtigsten Bezugspersonen.

Wir sind fachlich kompetent und Handeln verantwortungsvoll. Unser Umgang miteinander ist von gegenseitiger Achtung, Wertschätzung und Klarheit geprägt.

Wir sind als lernende Organisation geistig flexibel unterwegs. Wir leben eine Haltung des Vertrauens untereinander. Wir tolerieren unsere gegenseitigen Unterschiede und schätzen diese als Bereicherung. Wir pflegen eine professionelle und verbindliche Beziehungsgestaltung zu den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir kommunizieren offen und besprechen unsere Anliegen wohlwollend und direkt. Kritik wird sachlich vorgetragen und kann angenommen werden. Wir gestehen einander Fehler ein, lernen daraus und setzten angemessene Präventions- und Verbesserungsmassnahmen um. Dazu schaffen wir Raum, in dem persönlicher Austausch stattfinden kann. Wir nehmen Anteil am Befinden und an der Entwicklung der Mitarbeitenden. Wir legen grossen Wert auf personelle Kontinuität. Arbeitszufriedenheit, persönliches Engagement, Flexibilität und die Identifikation mit unser sozialen Einrichtung und deren Zielen sind weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit. Durch regelmässige Praxisberatungen und Supervisionen sowie interne und externe Weiterbildung reflektieren wir unser Handeln und entwickeln unsere Kompetenzen. Die periodisch stattfindenden Standort- und Qualifikationsgespräche fördern die persönliche und fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden.

Wir verfügen über eine transparente Hierarchie und pflegen einen kooperativen Führungsstil.

Unser Führungsstil zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass Führungskraft und Mitarbeiter sowohl im Alltag, in der Entwicklung von Ideen, als auch in der Umsetzung von Projekten eng zusammenarbeiten und sich in ihren Kompetenzen ergänzen. Genaue Zielsetzungen, eine klare Aufgaben- und Kompetenzteilung sowie ein guter Informationsfluss stehen dabei im Vordergrund und fördern ressourcenorientiertes, innovatives und eigenverantwortliches Handeln der Mitarbeitenden.

Wir führen die soziale Einrichtung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und setzen unsere Ressourcen zielgerichtet und wirkungsvoll ein.

Wir planen unsere Finanzen strategisch nach dem subsidiären Prinzip und erfüllen einen staatlichen Leistungsauftrag. Im Budgetprozess beziehen wir die Partner vom Bund und dem Kanton Luzern mit ein. Wir führen ein zeitgemässes Finanzmanagement. Spendengelder werden ausserhalb des staatlichen Auftrages gezielt zur Unterstützung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt.

Wir stellen einen verlässlichen Partner für alle Beteiligten dar und suchen bewusst die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Organisationen.

Wir machen unsere Arbeit in der Öffentlichkeit gezielt und dezent bekannt und bewirken dadurch eine Akzeptanz und Unterstützung. Verschiedene Aktivitäten führen zu Begegnungen. Diese sind uns für die Beziehungspflege wichtig. Wir arbeiten in Fachgremien mit und pflegen den Austausch mit Ausbildungsstätten. Wir klären sinnvolle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Förderliche Aussenkontakte in Vereinen und Organisationen der Kinder und Jugendlichen werden unsererseits unterstützt.

Wir überprüfen unsere Arbeit im Hinblick auf eine hohe Qualität kontinuierlich und sind offen für Innovationen.

Durch unsere lebendige Feedbackstruktur evaluieren, entwickeln und festigen wir unsere Angebote fortlaufend. Dabei ist uns die Wahrung der Tradition und der Identität wichtig. Als Ausbildungsinstitution tragen wir wertvolle Mitverantwortung zur fachlichen und ethischen Wahrung des Berufsstandes.

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